Hundeernährung

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Wissenswertes über Hundeernährung

Quelle: SIMONE SCHWARZ
Tierheilpraxis/Mahlberg


Der Hund ist ein Fleisch- und Allesfresser. Der Wolf als Urahn war durch die Jagd im Rudel fähig, auch große Beutetiere zu erlegen. Er konnte dadurch zwar große Mengen auf ein Mal fressen, musste danach aber oft bedingt durch erfolglose Jagd eine Zeit des Fastens einlegen. Die Reihenfolge des Fressens war streng durch die Rangordnung im Rudel geregelt. Die Nahrungsaufnahme musste schnell erfolgen, um das Futter vor den anderen Rudelmitgliedern zu schützen.
Reste der Beute, die nicht verzehrt werden konnten, wurden vergraben und bei Bedarf wieder hervor geholt. Dieses Verhalten kennen wir auch von unseren Haushunden.
Wölfe fressen alles von der Maus bis zum Elch, Rehe, Hirsche usw. aber auch Vögel, Reptilien, Insekten, Früchte…. (ca. 4 kg Beute pro Tag). Dadurch haben sie eine ausgewogene Ernährung mit allen benötigten Anteilen.

Futterauswahl und Futtertypen

Heute hat jeder die Möglichkeit, seinem Hund entweder Dosen- oder Trockenfutter, Selbstgekochtes oder Rohes zu geben. Bei letzteren beiden sollte der Tierbesitzer aber über eine notwendige Sachkenntnis verfügen, damit der Hund alle wichtigen Nährstoffe mit dem Futter erhält.
Für die richtige Futterauswahl sollte man das Lebensstadium des Hundes betrachten. Es gibt Futtermittel für Welpen, Junghunde, adulte Hunde oder Senioren. Es ist besser, die Mahlzeit auf zwei Mal zu verteilen, da sich aufgrund der schnelleren Verdauung die Gefahr einer Gasbildung im Magen verringert ( Magendrehung)

Futterqualität
Die Kotmenge des Hundes ist ein wichtiges Kriterium für die Verdaulichkeit des Futters. Je höher die Verdaulichkeit, umso weniger scheidet das Tier aus und umso geringer ist die benötigte Futtermenge, was für den Besitzer auch ein finanzielles Argument ist. Deshalb machen sich oft „teure Futtermittel“ bezahlt.

Proteine
Eine ausreichende Aufnahme von Proteinen ist zur Aufrechterhaltung beispielsweise von Geweben (Haut, Fell, Muskelmasse), sowie Enzymen und Hormonen nötig. Der Hund hat die Fähigkeit sein Enzymsystem zu regulieren und kann in Hungerphasen auch andere Metabolite (Zwischenprodukte) dafür nutzen. Die Katze ist dazu nicht fähig, bei einem Eiweißmangel kann es bei ihr schnell zum Muskelabbau kommen.
Es gibt tierische Proteinquellen (Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Geflügel, Fleischnebenprodukte, Fisch und Fischnebenerzeugnisse, Eier, Milch und Molkereierzeugnisse) und pflanzliche Proteinquellen (Maiskleber und Sojaprodukte).

Merke
Hunde mit Nierenproblemen sollen eine eiweißarme Diät einhalten und Spezialfutter bekommen. Ihre Besitzer suchen häufig eine billige Alternative im Discounter. Sie sollten aber beachten, dass der bloße Vergleich des prozentualen Eiweißgehaltes verschiedener Futtersorten falsch interpretiert werden kann und dadurch ein Nierenpatient einen zu hohen Gehalt an Eiweiß und Phosphor aufnimmt, was zu einer starken Belastung der Niere führt.


Mineralstoffe und Vitamine
Ein bestimmter Anteil an Mineralstoffen und Vitaminen ist bereits in den genannten Rohstoffen des Futters enthalten. Zur Deckung des Bedarfs werden den Fertigfuttern die entsprechenden Zusätze beigemengt. Die Mengen sind relativ klein und erscheinen in der Reihenfolge der Nährstoffangaben weit hinten.
Bei der Zuteilung der Mineralstoffe (Mengenelemente: Kalzium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium; Spurenelemente: Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Jod) muss eine Überdosierung vermieden werden, da Mineralstoffe sich gegenseitig in ihrer Resorption beeinflussen. So kann z. B. eine Überversorgung mit Kalzium die Aufnahme von Zink und Kupfer aus dem Darm hemmen und somit eine Unterversorgung mit diesen beiden Mineralien hervorrufen. Das Verhältnis von Kalzium zu Phosphor sollte in der Futterration bei 1 : 1 bis 2 : 1 liegen, optimalerweise bei 1,3 : 1.
Die Vitaminverluste, die bei der Herstellung und Lagerung von Futtermitteln entstehen, werden durch eine erhöhte Menge am Anfang des Herstellungsprozesses vermieden.


Vitamin A
In der natur nimmt ein Fleischfresser Vit A über tierisches Gewebe auf. Die Vorstufe Beta-Carotin gibt es in Pflanzen (Karotten). Hunde können (im Gegensatz zu Katzen) Beta-Carotin in Vit A umwandeln.

Vitamin D
Auch Vitamin D muss ausreichend über die Nahrung aufgenommen werden, da die lichtabhängige Vit D Herstellung bei Hunden und Katzen zu vernachlässigen ist. Vit D ist in Leber oder Fett (z. B. Lebertran) enthalten.

Niacin
Tierische Gewebe haben einen hohen Niacingehalt, so dass der Bedarf meist gedeckt ist. Hunde können Niacin auch aus der Aminosäure Tryptophan herstellen.

Kohlenhydrate
Vorwiegend aus pflanzlichen Produkten (Weizen, Mais, Reis, Hafer, Gerste, Kartoffeln usw). Kohlenhydrate enthalten Stärke und Faserstoffe (Ballaststoffe). Die Verdaulichkeit der Stärke muss durch Erhitzen verbessert werden. Nicht ausreichend gegarte Stärke wird im Dickdarm fermentiert und verursacht dadurch säuerlichen Durchfall. Ballaststoffe regen die Bewegung des Darms an und fördern dadurch die Verdauung.

Zucker im Fertigfutter
Bei vielen Produkten wird Zucker in Form von Karamell eingesetzt. Das hat den Effekt, dass das Fleisch bräunlicher erscheint und der Tierbesitzer das Futter ansehnlicher findet, also rein optischer Art. Es ist nicht bestätigt, dass durch diesen Zucker Zahnprobleme (Karies) oder andere Krankheiten entstehen können.

Fette
Fette sind Energieträger, liefern essentielle Fettsäuren und dienen als Geschmacksträger im Futter zur besseren Akzeptanz. Meistens werden mehrere Fettquellen tierischen und pflanzlichen Ursprungs gemischt.
Man unterscheidet gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Erstere sind Energieträger. Letztere haben eine wichtige Funktion im Stoffwechsel. Sie sind u. a. wichtig für die Funktion des Zentralnervensystems und des Immunsystems.
Tierisches Fett stammt aus dem Gewebe von Säugetieren, Geflügel und Fisch. Dazu zählen auch Rindertalg, Schweineschmalz, Geflügelfett und Fischöl. Lautet die Angabe „tierisches Fett“ bedeutet dies, dass Fett von verschiedenen Tieren verwendet werden kann.
Auf die Angabe der Fettquelle ist vor allem bei Allergikern zu achten.

Pflanzenöl
Die am häufigsten verwendeten Pflanzenöle sind Mais-, Sonnenblumen-, Distel- und Sojaöl. Wegen des unterschiedlichen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren sollen verschiedene Öle miteinander abgewechselt werden. (1 gr Öl pro Kilo Körpergewicht) Leinöl enthält größtenteils (90 %) ungesättigte Fettsäuren und ist das einzige Pflanzenöl, das eine hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren hat. Dieses kann bei chronischen Hauterkrankungen mit Juckreiz eingesetzt werden und wirkt sich außerdem positiv auf Entzündungen aus. Bei Fettsäuremangel kommt es zu trockenem Fell, Hautverdickungen, Haarausfall und vermehrten Hautinfektionen.

Zusatzstoffe
Zur Konservierung der Fette werden in den Futtermitteln Antioxidanzien beigemischt. Natürliche sind z. B. Vit E (Tocopherol E 307, 308, 309) und C (Ascorbinsäure E 300). Die natürlichen Oxidanzien sind oft weniger effektiv und kostspielig, so dass deshalb meistens synthetische eingesetzt werden (E 320, 321,324). E 324 werden schädliche Wirkungen nachgesagt.

Konservierungsstoffe
Zu den Konservierungsstoffen zählen vor allem Säuren und ihre Salze, die das Wachstum von Schimmelpilzen und Hefen unterbinden sollen. Sorbate sind Salze der Sorbinsäure (E200, 201, 202, 203). Weitere Konservierungsmittel sind Zitronensäure (E330), Essigsäure (E 260) und Propionsäure (E 280).

Alle Zusatzstoffe für Tiernahrung müssen futtermittelrechtlich zugelassen sein.


Tipps und Infos:

Getrockneter Pansen ist eine Kalorienbombe für ihren Hund. 100 gr davon entsprechen 500 gr frischen Pansens.

Füttern Sie Ihrem Hund keine ganzen Eier, nur die Schale und den Dotter. Eiweiß bindet Biotin im Darmtrakt und kann so zu einem Biotinmangel und Durchfall führen.


Überversorgung mit Eiweiss führt bei Welpen entgegen herkömmlichen Meinungen nicht zu Problemen

Zwiebel und Knoblauch sind für Hunde unverträglich, bei zu hohen Dosen kann es zu gravierenden Nebenwirkungen kommen. (giftige Dosis bei 5 gr/kg/KG/Tag

Schokolade
Ist für Hunde und Katzen giftig. Das in der Schokolade enthaltene Theobromin kann bei einer Dosis von 100 mg/kg/KG zum Tod führen. Bittere, Milch- oder weisse Schokolade enthalten verschiedene Anteile an Theobromin.


Die Diätetik in der Ernährung ist neben der medikamentösen Therapie ein wesentlicher Bestandteil bei der Behandlung von Organerkrankungen (Magen-Darm-Trakt, Haut, Niere oder Leber, Herzbeschwerden). Eine spezielle Fütterung kann hier unterstützend wirken.

Skeletterkrankungen bei Junghunden
Skeletterkrankungen bei Junghunden sind häufig durch Fütterungsfehler bedingt: Überversorgung mit Energie (verstärktes Wachstum), Überversorgung mit Kalzium oder Phosphor oder ungenügende Zufuhr von Kalzium, Phosphor oder Vitamin D

Werden zusätzlich zum Fertig-Welpenfutter Mineralfutter gegeben. (auch Präparate zur Prophylaxe von Störungen des Bewegungsapparates, z. B. Muschelextrakte) kann es demzufolge zu einer Überversorgung mit Kalzium kommen. Dadurch wird die Aufnahme von Phosphor, Eisen, Zink und Kupfer vermindert und es kann auf diesem Weg zu einem Mangel an diesen Stoffen kommen.



Kalziummangel kann es bei selbst zubereiteten Rationen geben.

Bei Phosphormangel kann durch Veränderung der Bänder und Sehnen eine „Durchtrittigkeit“ entstehen, die bei sofortiger Fütterungsumstellung jedoch heilbar ist.

Ist der Phosphorgehalt des Futters zu hoch (z. B. bei Fleischfütterung mit Haferflocken) kann es zur ungenügenden Verkalkung der wachsenden Knochen führen.

Für einen Junghund sollte das Kalzium – Phosphor – Verhältnis sollte bei 1: 1 und 2: 1 liegen, optimal ist 1,3: 1


Gastroenteriden (Magen-Darm-Erkrankungen)
Ursachen für Erbrechen:
Zu kaltes Futter oder plötzliche Futterumstellung, übermäßige Futteraufnahmen, mangelnde Napfhygiene (Schimmel, Bakterien usw.), Aufgasung (zu starkes Quellen im Magen) Aufnahme von Knochen oder Gras, Folge von Infektionen, Gastritis, chronische Niereninsuffizienz, psychische Belastung, Erkrankungen des Gehirns (z. B. Gehirnerschütterung, Tumore)

Ursachen für Durchfall
Ungenügend aufgeschlossene Stärke, zu hoher Bindegewebsanteil der Ration, zu viel Geliermittel in Dosenfutter, verdorbene Futtermittel, neues Futtermittel, Futtermittelunverträglichkeit oder –Allergie, Infektionen, Organerkrankungen

Merke: kohlenhydratreiche Futtermittel (Kartoffel, Nudeln, Reis, Getreideprodukte) müssen vor der Verfütterung weich gekocht werden, damit die darin enthaltene Stärke für das Tier verwertbar ist.

Bei akuten Magen-Darmerkrankungen sollte bei Hunden für 24 – 48 Stunden Nulldiät (außer Wasser) gemacht werden. Bei einer Entzündung des Darms lockern sich die Zellverbindungen zwischen den Darmzellen, was dazu führen kann, dass größere Eiweißmoleküle passieren und mit den Immunzellen in Kontakt treten können. Dadurch kann es zu einer Antikörperbildung kommen. Das bedeutet, dass das Tier zu einem späteren Zeitpunkt eine Futtermittelallergie ausbilden kann, wenn es bei Durchfallerkrankungen durchgefüttert wird. Bei Futterentzug regeneriert sich die angegriffene Darmschleimhaut nach kurzer Zeit wieder. Ebenso lässt sich durch Fasten der Durchfall oft beenden.

Bei starkem Erbrechen sollte vom Tierarzt Flüssigkeit per Infusion verabreicht werden.



Schonkost

Nach einer Nahrungskarenz oder in der Rekonvaleszenz sollte das Tier zuerst eine Schonkost erhalten. Hier gibt es hochverdauliche diätetische Fertigfutter oder es können selbst gekochte, fettarme, leicht verdauliche Rationen gegeben werden. Hierzu eignen sich weich gekochter Reis, Kartoffeln, Nudeln mit gekochtem magerem Geflügelfleisch oder Hüttenkäse. Es werden kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt gegeben. Diese Schonkost ist nicht für eine längerfristige Fütterung geeignet, da der Bedarf an Mineralien und Vitaminen nicht abgedeckt ist. Ansonsten sollte ein vitaminisiertes Mineralfutter zugesetzt werden. Nach Besserung der Symptome kann man langsam die Fütterung wieder auf das gewohnte Alleinfutter umstellen.

Chronische Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
Die Ursache kann eine Überproduktion von Magensäure sein, ebenso kann ein zu hoher Eiweißgehalt oder Kohlenhydratanteil des Futters Auslöser sein. Eine chronische Gastritis kann allerdings auch infektionsbedingt sein oder durch andere Krankheiten (Niere) ausgelöst werden.
Leitsymptom ist Erbrechen, Schluckauf, saurer Geruch aus dem Maul, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Übelkeit (bemerkbar durch Schmatzen und häufiges Abschlucken von Speichel, Unruhe). Neben einer medikamentösen Therapie sollte hier eine diätetische Behandlung durchgeführt werden. Das Futter sollte fett- und faserarm sein, hochverdaulich, mit Wasser verdünnt, mehrere kleine Mahlzeiten, evtl. lauwarm.
Bei Nierenerkrankungen muss unbedingt eine Nierendiät gegeben werden!!!

Magendrehung
Vor allem große Hunde gehören zur Risikogruppe für eine Magendrehung. Risikofaktoren sind: Fütterung einer zu großen Tagesportion, Spiel und Bewegung direkt nach dem Fressen, Stress, verzögerte Magenentleerung, narkosebedingte Rückenlage, Futternapf sollte nicht erhöht stehen, Futternapfhygiene

Futtermittelallergie
Hier muss eine Futtermittelunverträglichkeit von einer Futtermittelallergie unterschieden werden. Bei einer Unverträglichkeit reagiert das Tier mit Magen-Darm-Problemen, bei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf bestimmte Futterbestandteile, was sowohl Magen-Darm-Probleme, aber auch Hautprobleme auslösen kann. In beiden Fällen muss das unverträgliche Futtermittel aus der Ration entfernt werden. Allergieauslösend können proteinreiche Futtermittel (Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Getreide-, Sojaprodukte, Eier) Obst und Gemüse, Schimmelpilze usw. sein. Zusatzstoffe (Farb- und Konservierungsstoffe) können allein keine Allergie auslösen, jedoch verstärkend wirken. Fette und Kohlenhydrate haben ein geringeres Risiko eine Allergie hervor zu rufen.

Erstreckt sich die Allergie auf die Haut, können folgende Symptome auftreten: Juckreiz, Ekzeme, Schuppen, Krusten, Haarausfall, Pigmentveränderungen, Rötungen, Pusteln. Bei Hunden sind vor allem die Pfoten, Achsel- und Leistenbereich, Ohrmuscheln und Analbereich betroffen. Es kann auch zu Ohrentzündungen und bedingt durch Kratzen und Lecken zu Infektionen mit Bakterien kommen. Auch Bindehautentzündungen könnten möglich sein. Vor allem bei immer wiederkehrenden Ohrentzündungen sollte man auch an eine Allergie denken.

Bei Magen-Darm-Problemen kann es zu Durchfällen, Erbrechen, oder auch zu Kot, der mit einem Schleimfilm überzogen ist, kommen. Es können auch Haut und Magen-Darmprobleme zusammen auftreten.

Auszuschließen sind andere Erkrankungen oder allergieauslösende Faktoren (z. B. Flohbißallergie, Gräser, Pollen usw.).

Die einzige wirksame Behandlungsmöglichkeit ist die Vermeidung des allergieauslösenden Futtermittels. Es muss deshalb zuerst eine Ausschlußdiät durchgeführt werden, bestenfalls mit jeweils einer Eiweiß- und Kohlenhydratquelle, die das Tier bisher noch nicht gefressen hat (selbst gekocht oder Fertigfutter), z. B. Straußen- oder Pferdefleisch und Kartoffeln oder Hirse. Von entscheidendem Erfolg ist die strikte Selbstdisziplin des Tierbesitzers. Die ausgewählte Diät muss äußerst konsequent für ca. 8 Wochen gefüttert werden. Es kommt vor, dass der Hund eine selbst zubereitete Diät verträgt, aber bei einem Fertigfutter mit der gleichen Zusammensetzung Rückfälle erleidet. Futterbelohnungen sollten unbedingt weggelassen werden, da auch diese Allergene enthalten können. Auch das nur das einmalige Verfüttern eines Kauartikels neben der Diät bedeutet einen Rückschritt in der Heilung. Bei konsequenter Durchführung der Ausschlußdiät führt es bei Magen-Darm-Problemen nach 10 Tagen zur ersten Besserung, bei Hautveränderungen und Juckreiz jedoch erst nach 8 – 10 Wochen.


Autor Simone Schwarz
Tierheilpraxis Mahlberg / 16.06.2010

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Mit Geld kann man einen wirklich guten Hund kaufen, aber nicht sein Schwanzwedeln.
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