Kinder

Russkiy Toy Welpe

" Er sollte ein Familienhund damit absolut kinderlieb sein......"

Thematik Hund:
kinderfreundlich sowie wesensfest Eine der ersten Fragen überhaupt, die uns von Interessenten mit Kindern gestellt wird, ist die Frage ob der Hund auch kinderlieb sowie wesenfrest ist. Offenkundig sind die beiden Begriffe auch Laien bekannt. Aber genau das ist der Punkt: die Begriffe sind nur bekannt und in der Regel ist der zukunftige "Neu-Hundebesitzer" deren Bedeutung nicht bewusst. Die geläufige Verwendung dieser Begriffe ohne fundiertes Hintergrundwissen verbreitet sich immer mehr und das leider oft auch aus reiner Unwissenheit, manchmal aber auch rein aus dem Motiv heraus, weil man diese Frage "eben einfach beim Hundekauf" stellt. Der Großteil der gängigen Literatur, also sowohl Bücher als auch Zeitschriften, über Hunde ist doch eher sehr verallgemeinernd. Und eben genau hier wird immer wiederkehrend ein Thema sehr hoch aufgehängt: der kinderfreundliche Hund.

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Ein Laie, der bisher keinen Hund gehalten hat, könnte also auch darunter verstehen, dass es kinderfreundliche und eben auch nicht-kinderfreundliche Rassen gibt. Einem Hund die Eigenschaft als "kinderfreundlich" als eine erblich bedingte oder gar vererbbare Eigenschaft zuzusprechen, wird kein ernsthafter Fachmann für Hundezucht und -Rassen (im Fach-Jargon "Kynologe") tun. Es gibt viele Hunde oder Hunderassen die eher für Kinder geeignet sind und auch wieder andere, die es weniger sind. Jedoch kann man auch diese Aussage wieder nicht pauschalisieren, denn jeder Hund ist ein eigenes Individuum und reagiert anders. Daher kann man diese Eigenschaft schlichtweg nie einer ganzen Rasse zuordnen. Ein Welpe kommt zur Welt und dann sind die Erfahrungen und Erlebnisse, insbesondere in der Prägephase, entscheidend dafür wie er sich weiter entwickelt. So werden sich positive Erfahrungen im Umgang mit Kindern in der Regel auch positiv auf das Verhalten des Hundes gegenüber Kindern auswirken.

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Auch werden ihn die späteren Erfahrungen die er mit Kindern macht prägen. Hat ein Hund, der zuvor durchaus als "kinderlieb" bezeichnet werden kann, immer wieder negative oder gar schmerzhafte Erlebnisse mit Kindern, so kann sich das Verhalten durchus ändern oder gar umkehren. Von der Vermeidungshaltung bis hin zur Abwehrhaltung ist alles möglich. Auch hieraus kann man erkennen, dass die Eigenschaft "kinderfreundlich" nicht genetisch bedingt sondern durch Umwelteinflüsse geprägt ist. Sprich: wird der Hund liebevoll und respektvoll von Kindern behandelt, so wird er dieses Verhalten auch zurückgeben. Kollidieren positiven Erfahrungen nicht permanent mit negativen, so steht einer schönen Kind-Hund-Beziehung nichts im Wege. Ganz nach dem Grundsatz: "Gutes birgt Gutes, Schlechtes..."

Hunde kommen nicht kinderlieb auf die Welt !

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Mit Geld kann man einen wirklich guten Hund kaufen, aber nicht sein Schwanzwedeln.
Josh Bllings