Zwingerhusten

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Infektiöse Tracheobronchitis (Zwingerhusten)

Mykologische Untersuchung / Antibiogramm




Der Zwingerhusten ist ein Symptomenkomplex, für dessen Ursache hauptsächlich verschiedene Viren (Parainfluenza Viren) und manchmal auch Bakterien (Bordetella bronchiseptika) verantwortlich sind. Es ist normalerweise eine mild verlaufende infektiöse Erkrankung der Luftwege des Hundes. Die Erreger schädigen die Schleimhäute der oberen Luftwege und können Rhinitis, Bronchitis u. ä. verursachen.

Die Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung) beträgt beim erwachsenen Hund zwischen 2 – 21 Tage, meist unter 14 Tagen , bei Welpen ca. 2-3 Tage, da das Immunsystem noch nicht stabil ist. Am empfänglichsten für die Erkrankung sind Welpen im Alter von 2 bis 16 Wochen und alte Hunde.
Die Dauer der Krankheit liegt bei etwa 3 Wochen, im Einzelfall ( fehlende der falsche Behandlung)
aber auch länger.


Der sogenannte Zwingerhusten ist zwar keine besonders gefährliche Hundekrankheit, überträgt sich aber schnell auf andere Artgenossen. Viren und Bakterien können auch durch den Menschen übertragen werden, ohne daß dieser etwas davon mitbekommt.
Wenn für uns Menschen Erkältungszeit ist, kann das auch für Hunde gelten. Ein grippaler Infekt, der vom Menschen auf einen Hund übertragen wird, kann zum Zwingerhusten werden...da die Viren auch über die Kleidung, Schuhe , Hände usw. übertragen werden.
In der Regel ist die Hundekrankheit nicht gefährlich, da sie normalerweise kein Fieber auslöst und das Immunsystem des Hundes nicht stark angreift. Jeder Hund kann sich mit Zwingerhusten anstecken.

Der Hund kann sich mit Zwingerhusten grundsätzlich überall und auch zu jeder Zeit anstecken: auf der Hundewiese, auch auf der Straße oder im Park ,aber auch beim Tierarzt u.a. im Wartezimmer. Begünstigend sind alle negativen Stressfaktoren, wenn das Abwehrsystem durch Stress geschwächt ist,Umstellung der Lebensumstände ( z.B. Umzug in neue Umgebung), Akklimatisierungsphase,Futterumstellung usw.

Der Zwingerhusten kann trotz Impfung auftreten.
Es gibt 8 verschiedene Typen von Viren. Geimpft wird gegen 2 Typen. Gegen die anderen sind unsere Hunde ungeschützt. Die Chance trotzdem den Zwingerhusten zu bekommen liegt also bei 75%.
Keine Impfung wirkt 100% sicher. Das liegt daran, daß die Entwicklung der Impfstoffe immer hinter der Evolution der Krankheitserreger zurückbleibt.
INFO: Der Zwingerhusten ist keine lebensbedrohliche Krankheit, er ist jedoch für den Hund mit einem grossen Leidendruck durch die manchmal über Wochen anhaltenden Beschwerden und schmerzenden Entzündungen verbunden. Der Hund kann dabei durchaus mehrfach im Jahr Zwingerhusten bekommen - wie wir Menschen auch bei der Grippe.

Zylexis

(Immunstärkende Mittel )

Die Ansteckung erfolgt oft durch Kontakt mit Artgenossen (Tröpfcheninfektion). Das Risiko ist besonders hoch, wenn sich viele Hunde auf engem Raum befinden, Tierheim, Hundeplatz, Hundezucht oder Ausstellungen. Deshalb wird die Krankheit auch als Zwingerhusten bezeichnet. Sie tritt bei allen Altersstufen auf, Welpen, alte Tiere und gesundheitlich labile Hunde können eher erkranken. Äußere Faktoren, die zur Schwächung der körpereigenen Abwehrkräfte führen, können den Ausbruch der Krankheit begünstigen, weshalb man hier auch von einem multifaktoriellen Geschehen spricht.

Ergänzungsfuttermittel

( Atemwegsinfekte, Bakterien, Echinacea, Efeublätter-extrakt, Spurenelemente, Thymian, Vitamine)

Schwere Fälle von Zwingerhusten sind selten. Selbst wenn erkrankte Hunde unter hartnäckigem Husten leiden, bleibt ihr Allgemeinbefinden meist gut, Appetit und Bewegungsfreude sind kaum beeinträchtigt, manchmal können Müdigkeit oder verminderter Appetit auftreten.

Immunstärkende Mittel Zylexis

Der Patient sollte keinen Kontakt zu anderen Hunden haben und für etwa zwei bis drei Wochen Ruhe.

Wichtig ist die Optimierung der Haltungsbedingungen. Haltung, Pflege und Ernährung verbessern, vor allem Stressabbau, und die die Stärkung des Immunsystems, daneben entzündungshemmende Maßnahmen und die Linderung des Hustens.

Die Tiere bekommen zuerst einen trockenen, rauen, heiseren Husten mit Niesen und Würgen, oft hat man zuerst das Gefühl, sie hätten einen Fremdkörper im Hals. Manchmal führt der Hustenreiz auch zu Erbrechen von weißem Schaum.
Die Inkubationszeit variiert zwischen zwei und mehreren Tagen. Nicht alle Hunde in einem Haushalt müssen sich anstecken: der eine kann eine schwere Bronchitis entwickeln, während der andere nur hüstelt. Das spiegelt auch das Immunsystem des jeweiligen Hundes wieder.

Chloro-Sleecol Antibiotikum

(wirksam gegen Bordetella bronchiseptica / Welpen)

Die Behandlung erfolgt mit einem geeigneten Antibiotikum, das am besten im Anschluss an ein Antibiogramm ausgewählt wird. Außerdem sollte man den Tieren für 2-3 Wochen Ruhe gewähren und Anstrengungen sowie Aufregung vermeiden.

Marbocyl / Antibiotikum

(wirksam gegen Bordetella bronchiseptica / Erwachsene Hunde )

Es gibt in der Homöopathie einige gute Einzelmittel (je nach Mittelbild u. a. Drosera oder auch Ipecacuanha) und auch Kombinationspräparate, die gegen den Husten eingesetzt werden können. Außerdem gibt es ebenso einige Kombinationspräparate, die das Immunsystem zu stärken vermögen, wie z. B. Präparate mit Echinacea. Verschiedene Kräuter (Malve, Huflattich, Spitzwegerich, Isländisch Moos, Königskerzenblüten use.), Sirup und Hustensäfte dämpfen den Husten und wirken krampf-, schleimlösend und entzündungshemmend. Inhalationen mit Salzwasser (Emser Salz) wirken ebenfalls krampflösend und desinfizierend. Bei besonders anfälligen Tieren sollt man auch an eine Darmsanierung denken! (Symbiopet)



Bericht : Autor Simone Schwarz / Quelle Tierheilpraxis, Mahlberg 16.06.2010
Bilder Copyr. Deutsche Drahthaar Club Ukraine

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Mit Geld kann man einen wirklich guten Hund kaufen, aber nicht sein Schwanzwedeln.
Josh Bllings